Schloss Linderhof mit Wasserspiele und Bassin

Schloss Linderhof, Ettal und Wieskirche erleben

Touren ins Umland
Barrierefrei Signet

Romantik pur! Die weltberühmten Schlösser der Wittelsbacher Königsfamilie, hier König Ludwig II. – Geschichte, Mystik und Unglaubliches erleben Sie bei einem Besuch der Schlösser Neuschwanstein, Hohenschwangau und Linderhof. 

Staunen Sie über

                  

Option

Entdecken – Erfahren – Erholen

Gedanken für den Tag

Kurzinfo und… Los geht’s 😊

AusgangspunktIhr Hotel in München
EndpunktIhr Hotel in München
WegbeschaffenheitSchotterwege oder kl. Pflaster
Streckenlänge160km (inkl. Option)
Gesamtdauer6 Stunden (inkl. Option 8 Stunden)
Anfahrtszeitca. 1 Stunde
KontaktFrank Marx | +49 151 524 77738
VerpflegungsmöglichkeitKloster Ettal, Schloss Linderhof
Toiletten barrierefreiKloster Ettal, Schloss Linderhof
Bemerkungen– Verleih von Rollstühlen und Rollatoren
an der Schloss-Kasse
– Manche Wege im Schlosspark weisen
starke Steigung auf – siehe Plan!
Im Schloss sind Foto- und Filmaufnahmen
verboten

Sanft und sicher fahren wir Sie in ca. 1.5 Autostunden durch traumhafte Landschaften von München aus startend Richtung Süden. Schon König Ludwig II nannte diese Region liebevoll seinen Lieblingsplatz – das “Goldenen Landl”. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch.

Kloster Ettal

kloster ettal mit Basilika und Berge
Kloster Ettal

Wir erreichen Ettal, eine kleine Gemeinde mit knapp 800 Einwohnern. Besonders bekannt ist Ettal für das Kloster Ettal, das dort im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Die markante Kuppel der Basilika bestimmt noch heute das Landschaftsbild.

Ludwig der Bayer, der 1328 nach seiner Kaiserkrönung in Rom in Not geraten war, betete der Überlieferung nach, in einer Kapelle und rief die Gottesmutter um Hilfe an. Da erschien ihm ein Engel im Mönchsgewand, machte ihm das Marienbild (die sogenannte „Ettaler Madonna“) zum Geschenk und erteilte ihm den Auftrag das Kloster zu gründen.

Die gotische Zwölfeckanlage des 14. Jahrhunderts wurde, nach dem Brand, barock ummantelt, es entstand die mächtige Rundkuppel über dem Grundriss; die größte Kuppel Bayerns. Beim Betreten des Kirchenraumes wird der Blick auf das imposante Deckenfresko des Kuppelraumes gelenkt, das den Benediktinischen Himmel zeigt.  Das Innere der Kirche ist auffällig hell.

Genießen – Zeit für Feinschmecker

Das Kloster betreibt außerdem eine Brauerei. Die Herstellung des Bieres, dem flüssigen Brot Bayerns, hat in Ettal ein über 400 Jahre ununterbrochene Tradition. Eine Verkostung beim Mittagessen ist für Zunge und Gaumen ein absoluter Hochgenuss.

Ludwig der Bayer, so auch der Name des Klosterhotel, bietet traditionelles und schmackhaftes zum gustatorischen Verwöhnen. Die erstklassigen Erzeugnisse aus der klösterlichen Landwirtschaft, Gärtnerei, das Wildbret aus der eigenen Klosterjagd und die Fischspezialitäten der umliegenden Seen sowie die regionalen Zutaten sind unsere Grundlage für eine gesunde und genussvolle Speisenvariation.

Schloss Linderhof

Schloss Linderhof vom Musikpavillon mit Pool im Vordergrund und Venustempel gegenüberden Kaskaden
Schloss Linderhof

Weiter geht es durch das Ettaler Weidmoos im Graswangtal in Richtung Schloss Linderhof.

Schloss Linderhof, genannt auch die „königliche Villa“, ist das kleinste der drei Schlösser König Ludwig II. aber das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde. 

Selbst für einen Monarchen sind die Räume höchst spektakulär möbliert, die Kunsthandwerkliche Qualität ist ohne jeden Vergleich.

Die Parkanlagen des Schlosses sind nicht weniger eindrucksvoll als das Schloss selbst.

Die riesige, künstliche Venusgrotte, ist nicht zuletzt technikgeschichtlich höchst interessant. Sie war mit Kohlestablampen beleuchtet, für die 24 Dynamomaschinen den Strom lieferten. Eine Wellenmaschine bewegte den künstlichen See, dessen Wasser, wie auch die ganze Grotte, beheizbar war.

Wieskirche

Weiße Innenpfeiler der barocken Wieskirche mit hohen Fenstern für viel Lichteinlass und fantastischen Deckenfresko
Barocker Innenraum von Wieskirche

Die Wallfahrtskirche „Zum gegeißelten Heiland“ auf der Wies“ – kurz Wieskirche – ist das Herzstück des Pfaffenwinkels und die schönste Kirche der Welt (seit 1984 UNESCO Weltkulturerbe). Über eine Million besuchen jährlich „das Meisterwerk „menschlicher Schöpferkraft“. Sie Zeugnis einer untergegangenen Kulturepoche, nämlich des bayerischen Barocks.

In der Wieskirche verbinden sich die heitere Leichtigkeit und lebendige Dynamik des Spätbarocks mit der Tiefe des wohl bedeutendsten Themas des Christentums, die Erlösung der Menschen durch die Leiden und den Tod Christi. Dominikus Zimmermann hatte sich mit seinen Kirchenbauten einen Ruf als herausragender Baumeister des Barocks in Bayern gemacht. Die Wieskirche sollte sein reifstes und schönstes Werk werden.

Beim ersten Besuch ist man wahrhaftig überwältigt von dem hellen Licht, das die Kirche durchströmt und das Gold noch heller glänzen lässt. Erst nach und nach erschließen sich einem die vielen Details, die in der Wieskirche vorhanden sind. Im Turm hängen sieben Glocken. Nur an hohen Feiertagen bilden alle sieben das Vollgeläut. Vor den Sonntagsmessen sowie samstags ist das vierstimmige Barockgeläut zu hören. An den Werktagen läutet eine Melodie aus drei Glocken.

Option

Schloss Neuschwanstein – „Das Märchenschloss“ – (Finale der Romantischen Straße)

Schloss Neuschwanstein vor Marienbrücke im Abendlicht
Schloss Neuschwanstein

Es gibt wohl kaum ein Gebäude weltweit, das so oft fotografiert wurde, wie König Ludwigs Märchenschloss. Es diente vielfach als Vorlage für manche Märchen- und Hollywood Filme.

Dabei wurden die Schlösser zu einer Zeit erbaut, in der behinderte Personen eher versteckt wurden und in Anstalten Ihr Leben fristen mussten. Es ist daher keine Überraschung, dass niemand an rollstuhlgerechte Zugänge oder Rampen gedacht hat. Der im Schloss vorhandene Aufzug darf nur einmal pro Stunde in Anspruch genommen werden. Im Sommer ist die Wartezeit für alle, ohne Vorreservierung, am Ticket-Center bereits erheblich. Am Ticket-Center muss eine 15cm hohe Stufe überwunden werden.

Die Fahrt mit dem Bus, in dem Platz für den Rollstuhl vorhanden ist, geht bis zur Haltestelle „Marienbrücke“. (Auf dem Bild sieht man im Hintergrund die Marienbrücke). Von dort geht es relativ steil nach oben zur Marienbrücke. Die bezaubernd schöne Aussicht auf das Schloss, wie König Ludwig sie nannte, ist ein Hochgenuss ist. Die Strecke von der Marienbrücke zum Schloss, mit einem Gefälle von bis zu 15% und einigen Stufen, ist für Rollstuhlfahrer ungeeignet bzw. vom hiesigen staatlichen Bauamt für Rollstuhlfahrer gesperrt.

Auf der einen Seite die Ursprünglichkeit des Schlosses zu erhalten und auf der anderen Seite einen Zugang für alle (inklusive Rollstuhlfahrern) zu ermöglichen, ist für die Schlösserverwaltung eine Gradwanderung. Vorbereitung ist in dieser Hinsicht alles. Auch ein Transport mit einem Fahrzeug des lokalen DRK ist machbar, bedarf einer Voranmeldung von mindestens 8 – 10 Wochen und Koordination zwischen Ticket-Center und DRK. Generell kann dies nur vor 11.30 Uhr arrangiert werden. Hat man jedoch die Fahrt mit den kompetenten Mitarbeitern des Roten Kreuzes geschafft, kommt man durch den Ausgang ins Märchenschloss (quasi der „Hintereingang“) wird man gefangen genommen von einer anderen Welt. Die Besucher sehen die Pracht, die König Ludwig II hier aufgebaut hat.

All die Gemächer, die Säle, lassen einen eintauchen in die damalige Epoche, die fast ein wenig Sehnsucht hervorruft, mit welcher Beschaulichkeit und Zeit des Genusses diese Menschen leben konnten.

Das Museum der bayrischen Könige

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das bayerische Königreich, das von 1806 bis 1918 währte. Ein Juwel, das nur wenige Schritte entfernt von dem Gedrängel zwischen Busparkplatz und Schloss-Anstieg wartet, wird dabei oft übersehen: Das 2011 eröffnete Museum der bayerischen Könige. Es ist im historischen Grand Hotel Alpenrose untergebracht, dessen Querbau dazu mit einer kühnen Glaskonstruktion aufgestockt wurde.

Wer das Museum nur zögernd betritt, weil er hier nur einen weiteren Aufguss der nahen Ludwig II.-Verehrung erwartet, wird angenehm überrascht sein: Sehr schnell zeigt sich, dass nicht eine Person hervorgehoben wird, sondern sehr anschaulich und übersichtlich, in angemessen gediegener Ausstattung der Werdegang und das Auf und Ab der Dynastie der Wittelsbacher gezeigt wird.

Im Zentrum der Ausstellung steht dabei der „begehbare Stammbaum“ der Familie. Bayern unter den Wittelsbachern, ihre Kunstsammlungen, Trachten oder das berühmte Münchener Oktoberfest sind weitere Ausstellungsthemen, die eng mit der Geschichte des Königshauses verbunden sind.

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Wow – so geht Erleben ohne Grenzen

Rufen Sie uns gerne an: +49 (0)174 / 192 7106 oder per eMail:  info@sbsfahrdienst.de

Wir freuen uns auf Sie 🙂

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