Accessible Driver-Guide-Fortbildung in Regensburg
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Für unsere interne Accessible Driver-Guide-Fortbildung haben wir uns dieses Mal die wunderschöne Stadt Regensburg vorgenommen. Gemeinsam mit unseren Rollstuhlfahrern Michi und Lorenz konnten wir erleben, wie barrierefrei die Stadt tatsächlich ist – und welche Herausforderungen sich im Alltag ergeben.
Stadtführung mit Bruno
Über Regensburg Tourismus haben wir eine spannende und lebendige Stadtführung mit dem Gästeführer Bruno gebucht. Er führte uns durch die Altstadt und erzählte anschaulich über die Patrizierfamilien, die eindrucksvollen Türme, die geheimnisvollen Innenhöfe, der imposante Dom und die geschichtsträchtige Brücke! So konnten wir die Geschichte der Stadt hautnah miterleben.
Genussmomente unterwegs
Natürlich kam auch das Kulinarische während unseres Ausflugs nicht zu kurz. Zum Mittagessen kehrten wir in ein thailändisches Restaurant ein, wo wir uns mit köstlichen scharfen Gerichten stärken konnten. Anschließend gönnten wir uns in der Regensburger Innenstadt ein leckeres Eis, das bei strahlendem Sommerwetter genau das Richtige war. Den Abschluss bildete ein Stopp am legendären Wurstkuchl direkt an der Donau. Dort ließen wir den Tag entspannt bei erfrischenden Kaltgetränken ausklingen und genossen die besondere Atmosphäre an diesem geschichtsträchtigen Ort.










Kopfsteinpflaster & Barrierefreiheit
Besonders spannend und lehrreich war es, die unterschiedlichen Arten von Kopfsteinpflaster in der Regensburger Altstadt einmal ganz bewusst aus der Perspektive unserer Rollstuhlfahrer zu erleben. Während die historischen Gassen und Plätze einen einzigartigen Charme versprühen und das Stadtbild prägen, stellen sie für Menschen im Rollstuhl eine besondere Herausforderung dar.
Zwar ist Regensburg in vielen Bereichen grundsätzlich barrierefrei gestaltet, doch gerade für Nutzerinnen und Nutzer von manuellen Rollstühlen bedeutet das unebene Pflaster eine intensive körperliche Belastung. Jede Fahrt über die unterschiedlichen Steine wird schnell zur Rüttelpartie, die nicht nur anstrengend ist, sondern auch eine gute Körperstabilität erfordert.
Hier zeigte sich deutlich, dass neben einem soliden Sitzkissen und einem stabilen Rollstuhl vor allem eine kräftige Begleitperson nötig ist, die beim Schieben unterstützt und den Rollstuhl an manchen Stellen sogar aktiv nach oben drücken muss. Auf diese Weise konnten wir hautnah nachvollziehen, welche Hürden trotz vorhandener Barrierefreiheit bestehen bleiben – und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen für unseren Fahrdienstalltag sammeln.
Unser Fazit
Regensburg ist eine unglaublich schöne Stadt mit viel Geschichte, Flair und kulinarischen Highlights. Für Rollstuhlfahrer bietet sie grundsätzlich gute Voraussetzungen – aber auch einige Herausforderungen, die man kennen sollte.
Wir nehmen aus diesem Tag viele wertvolle Eindrücke für unsere Driver-Guide-Fortbildung mit und bedanken uns bei Michi, Lorenz und natürlich Bruno, unserem Gästeführer, die diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Euer Driver-Guide-Team vom SBS Fahrdienst München !
PS. Selbstverständlich kannst auch Du mit unseren Accessible Driver-Guides eine exklusive und barrierefreie Fahrt nach Regensburg unternehmen!